E³.series wird Entwicklungswerkzeug der Wahl im Motorsport

Jüngster Anwender ist das im internationalen Rallye- und GT-Rennsport aktive M-Sport-Rennteam

In den letzten Jahren konnte die Präsenz der E3.series-Elektrotechnik-Software im Automobilrennsport erheblich erweitert werden. Dank ihrer Flexibilität und einfachen Handhabung gilt die E3.series-Software bei Fahrzeugherstellern und Zulieferern vielfach als Geheimtipp für die Entwicklung von Kabelsätzen und Bordnetzen.

Das jüngste Unternehmen in der wachsenden Anwendergemeinde ist die in Cumbria, UK, beheimatete Firma M-Sport. M-Sport ist im internationalen Rallye- und GT-Rennsport aktiv und betreut unter anderem seit 1997 die weltweiten Rallye-Aktivitäten von Ford. Mit rund 200 Mitarbeitern gilt M-Sport als eines der grösseren Unternehmen im Bereich Automobilrennsport.
E3.series unterstützt eine ganze Reihe namhafter Rennsport-Firmen in Europa und den USA. Am anderen Ende des Spektrums werden auch zahlreiche Formula Student-Teams unterstützt, in denen der Ingenieursnachwuchs erste Erfahrungen im aktiven Motorsport sammeln kann.

msport
"Im Motorsport ist Flexibilität besonders wichtig. Alles muss schnell gehen. Aus diesem Grund haben wir uns für E3.series entschieden."

Mark Aitken, Design-Ingenieur bei M-Sport




Digitale Entwicklung

„Im Motorsport ist Flexibilität besonders wichtig. Alles muss schnell gehen. Aus diesem Grund haben wir uns für E3.series entschieden“, sagt Mark Aitken, Design-Ingenieur bei M-Sport. „Wir rechnen mit erheblichen Zeiteinsparungen, die wir mit den automatischen Prüffunktionen realisieren können. Die minutiöse Prüfung von ausgedruckten Verdrahtungsplänen entfällt dadurch fast vollständig.“

M-Sport hat vor einiger Zeit die Entscheidung getroffen, die elektrischen und mechanischen Konstruktionsabläufe in einen digitalen Design-Workflow einzubinden, um die steigenden Produktionsumfänge effektiv unterstützen zu können. Ziel war es, durch den Wegfall von manuellen Eingaben und Doppelerfassungen Zeit zu sparen und gleichzeitig den Reifegrad der Entwicklung zu optimieren.

An dieser Stelle gilt zu erwähnen, dass unter anderem Automobilhersteller wie BMW, Mini, MASERATI, LANCIA, ALFA ROMEO, FIAT etc. auch E3.series einsetzen!

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E³.series 2016 ist verfügbar!

Die neue Version E³.series 2016 von Zuken wurde durch Echtzeit-Collaboration-Fähigkeiten und eine Reihe von gezielten Verbesserungen zur Steigerung der Anwenderproduktivität aufgewertet. Dazu zählen dynamische Blöcke für die Wiederverwendung von Schaltungsmodulen, automatische Verbindungsfunktionen bei der Schaltplanerstellung sowie die tabellarische Bearbeitung von Klemmenleisten.

Die Erweiterungen im Überblick:

  • Tabellarische Klemmenbearbeitung
  • Dynamische Blöcke
  • Automatikunterstützter Schaltschrankaufbau
  • Neue Multi-User-Umgebung
  • Automatische Verbindungsfunktionen im Schaltplan
  • Voreinstellungen für Autorouting-Funktionen
  • Automatisches Verschieben von Komponenten
  • Grafischer Versionsvergleich

Allgemeine Erweiterungen

Tabellarische Klemmenbearbeitung

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Die tabellarische Bearbeitung von Projekten wurde durch die Klemmenleistenbearbeitung erweitert. Sämtliche Klemmenleisten eines Projekts können jetzt in einer einzigen Tabelle bearbeitet werden. Die Platzierungsspalte zeigt die jeweilige Platzierung im Schaltschrank-Layout über verschiedene Farben an. Eine globale Suchfunktion ermöglicht das Filtern und Suchen von Anschlusspunkten.
Die neue Darstellung eines gesamten Projekts in einer Tabelle steigert die Produktivität der Anwender. Bei Änderungen in der Verbindungstabelle wird die grafische Darstellung der Verbindungsstruktur automatisch aktualisiert. Zusätzlich erfolgen die Sortierung der Klemmen und die Anpassung nach Austausch oder Änderungen von Klemmenleisten automatisch. Eine Integration mit den Bauteil Konfiguratoren führender Hersteller vereinfacht die Konfiguration und Anordnung von Klemmenleisten.

Dynamische Blöcke

E3series2016_2 Anschlagteile, Klemmen und Betriebsmittel aller Art können jetzt innerhalb eines Blocks platziert werden. Ein Block wird auf diese Weise zu einem funktionalen Block. Die hierarchische Blockfunktionalität ist ein Alleinstellungsmerkmal von E3.series. Diese bringt wichtige Vorteile wie z.B. die Wiederverwendung modularer Projektbausteine hervor.

Ein dynamischer Block kann per "Drag and Drop" von Bauteilen und Symbolen von der Bibliothek auf das Blocksymbol erstellt werden. Zusätzlich können innerhalb der Blöcke Verbindungen erstellt werden, die mit der Schaltungsumgebung verbunden sind. Der funktionale Block wird im Strukturbaum dargestellt. Die innerhalb eines funktionalen Blocks verwendeten Bauteile und Symbole werden im Strukturbaum als Bestandteile des Blocks dargestellt.

Automatikunterstützter Schaltschrankaufbau

Die erweiterte Integration zwischen E³.series und dem Zusatzmodul E³.HarnessAnalyzer, einem Werkzeug für die Darstellung und Analyse von Kabelsatzzeichnungen im Standard HCV (Harness Container for Vehicles) Containerformat, kommt Anwendern der Automobil- und Fahrzeugindustrie zu Gute. Die grafische Ansicht und das in verschiedenen Tabellen dokumentierte physikalische Datenmodell sind jetzt miteinander verknüpft. Dies erlaubt die Analyse des gesamten Kabelbaums nach Kriterien wie Bündeldurchmesser, Kabelverlauf, verwendete Komponenten, Optionen, Gewicht und Kosten.

Weitere Verbesserungen betreffen die Erstellung von Verkabelungsplänen und Kabelbaumlayouts in den Modulen E³.cable und E³.formboard. Die in einer Nagelbrettzeichnung dargestellten Symbole von Anschlagteilen werden beim Austausch des Bauteils oder beim Aktualisieren im Projekt automatisch aktualisiert.

Neue Multi-User-Umgebung

Eine weiterentwickelte Echtzeit-Multi-User Umgebung verbessert die Zusammenarbeit in grösseren Teams. Die Nutzer können gleichzeitig am selben Blatt arbeiten und dabei die Modifikationen ihrer Kollegen in Echtzeit verfolgen. Durch die Integration der neuesten Collaboration-Technologien von Oracle und Microsoft kann zudem auf alle Objekte online zugegriffen werden, ohne vorher einzelne Blätter auschecken zu müssen. Dadurch konnte die Konflikthäufigkeit im Multi-User Modus erheblich reduziert werden. Reports können zu jedem beliebigen Zeitpunkt generiert werden.
Eine dynamische Definition der Package-Grössen (je nach verfügbarer Bandbreite) ermöglicht kürzere Projektladezeiten und einen schnelleren Informationsabgleich zwischen den Beteiligten.

Automatische Verbindungsfunktionen im Schaltplan

Eine neue automatische Verbindungsfunktion (Auto-Connect und Auto-Route) im Stromlaufplan reduziert den Bearbeitungsaufwand bei der Schaltplanerstellung. Nach der Auswahl eines Bauteils werden die dazugehörigen Verbindungen beim Verschieben entfernt und anschliessend automatisch neu geroutet. Der Anwender hat die dabei die Möglichkeit, jederzeit die Verbindungs- und Platzierungsmuster zu modifizieren und neu routen zu lassen. Auf diese Weise können verschiedene Gestaltungs- und Auslegungsalternativen durchgespielt werden, ohne die Verbindungslogik zu verlieren.


Voreinstellungen für Autorouting-Funktionen

Die Voreinstellungen für die Autorouting-Funktionen können im Hinblick auf die gewünschten Ergebnisse individuell ausgewählt werden. Für den Platzierungsmodus stehen drei verschiedene Settings für alle Symboltypen zur Auswahl. Das Verbindungsergebnis kann über Kostenfaktoren für die zulässige Anzahl von Verbindungen und Symbolen oder Richtungsänderungen gesteuert werden.

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Automatisches Verschieben von Komponenten

Das Verschieben von Komponenten wurde in E³.series 2016 durch eine erhöhte Interaktivität verbessert. Das automatische Verlegen von Kabelverbindungen in E³.panel+ bietet die Möglichkeit einer signifikanten Produktivitätssteigerung in der Schaltschrankkonstruktion. Automatische Entflechtungsfunktionen stehen sowohl für die initiale Kabelverlegung, als auch für gezielte Modifikationen von einzelnen Komponenten und Signalen zur Verfügung. Bei jedem Verschieben eines Bauteils werden auch die umgebenden Bauteile mitverschoben, um den verfügbaren Platz bestmöglich auszunutzen. Wenn sich die Grösse oder die Anzahl der Bauteile oder deren Platzierung ändert, wird E³.panel sofort aktualisiert.

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Das automatische Bewegen von Platzierungsmustern erfolgt nach folgenden Aktionen:
  • Automatische Optimierung der Platzierung nach Einfügen, Ändern oder Löschen von Komponenten
  • Platzierung von vollständig vorkonfigurierten Klemmenleisten, sowie Sortierung von Klemmen nach anwenderdefinierbaren Kriterien
  • Sortierung von Klemmenleisten
  • Hinzufügen oder Löschen von Komponenten zu Klemmenleisten oder auf Montageschienen
  • Zuweisung von 3D Gehäuseformen auf Grundlage der Herstellerbeschreibung, wenn nur ein Blockdiagramm verfügbar ist. Die automatische Auswahl geeigneter Gegensteckverbinder ermöglicht eine automatische Verdrahtung des Schaltschranks ohne das Risiko einer manuellen Auswahl

E³.RevisionManagement

Grafischer Versionsvergleich

Eine neue grafische Vergleichsfunktion ermöglicht den Vergleich von verschiedenen Projektversionen. Folgende Änderungen werden dabei angezeigt:

Das automatische Bewegen von Platzierungsmustern erfolgt nach folgenden Aktionen:
  • Gelöschte oder hinzugefügte Blätter
  • Gelöschte, hinzugefügte oder verschobene Elemente
  • Geänderte Beschriftungen
Alle Änderungen sind durch farbige Hervorhebungen, speziellen Markierungen (Wolke) und Durchstreichungen leicht erkennbar. Die Regeln für den Versionsvergleich sind individuell konfigurierbar.

HCI Systems setzt auf E3.series


E3.series ist mittlerweile fest in der Automobilindustrie verankert. Man könnte fast sagen, dominierend. Grosse Automobilhersteller in Deutschland, Indien, Japan und Amerika setzen auf die Elektronik Lösung. Motorsport ist eine weitere Nische in der Automobilindustrie, welche immer stärker auf E3.series aufmerksam wird. Nun hat sich ein weiterer Autosporthersteller für E3.series entschieden. Wir möchten euch HCI Systems und den Mann dahinter vorstellen, Mike Tickner.


Was hat Sie dazu bewegt, mit E3.series zu arbeiten?

PiaggioMike: Ich habe seit Jahren nach einer Software gesucht, die alles kann, was von uns gefordert wird. Ebenso wollte ich so professionell wie möglich arbeiten. So kamen wir relativ schnell auf E3.series.

Was mich schlussendlich dazu gebracht hat, E3.series zu kaufen:

Primär ist die Datenbank für die Autosportindustrie um einiges umfangreicher als jede andere auf dem Markt. Zudem ist das Package flexibel - ich kann dort starten, wo ich möchte. Zu Beginn eines Projekts stellen die Kunden verschiedene Mengen und Arten von Informationen bereit. Manche wissen, welche Teile sie benutzen möchten, andere wiederum nicht. Während eine Firma das Layout bereits kennt, hat die andere noch keine Vorstellungen. E3.series ist so strukturiert, dass diese Problematik umgangen werden kann. Ich kann das Projekt in der Schemaphase oder beim digitalen Nagelbrett beginnen.

Wie geht es weiter mit E3.series?

PiaggioMike: Letzte Woche habe ich die erste Hälfte meiner Schulung für E3.schematic und E3.cable angefangen, in der zweiten Hälfte nehme ich den E3.formboard und Datenbankkurs in Angriff. Ich habe zwei Projekte in Planung: Update des Kabelbaumdesigns für das Vuhl Leichtgewicht Superauto , damit wir Änderungen und Materialstücklisten einfach verfolgen können. Zudem arbeiten wir an einem Hochleistungselektroauto – den Namen darf ich aber leider nicht verraten. Wir mussten für die Umstellung auf E3.series einen Initialaufwand leisten, können jetzt aber im gesamten Entwicklungs- und Herstellungsprozess erhebliche Zeiteinsparungen verzeichnen. Die komplette Materialstückliste und die wiederverwendbaren Kabelbaum Informationen werden die Herstellung beschleunigen.

An dieser Stelle gilt zu erwähnen, dass unter anderem Automobilhersteller wie BMW, Mini, MASERATI, LANCIA, ALFA ROMEO, FIAT etc. auch E3.series einsetzen!

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60% Zeiteinsparung beim Kabelbaum-Design dank E³.series!


formulacarRacetech Harnessing Ltd entwickelt und fertigt hochwertige elektrische und elektronische Systeme für den professionellen Motorsport. Das Unternehmen setzt jetzt für das Kabelbaum-Design auf die E³.series-Lösung. E³.series ist die leistungsfähige CAD-Softwarelösung von Zuken für elektrische Verkabelung, Steuerungen und Fluid-Design.



Racetech entschied sich für einen Umstieg vom manuellen auf das digitale Design, um insbesondere bei komplexen Projekten die Entwicklungsdauer zu verkürzen. Da das Unternehmen Kabelbäume für Rennsport-Kunden von Bergrennen bis zu führenden Formel 1-Teams anbietet, suchte Racetech nach einem flexiblen Ansatz für unterschiedliche Anforderungen.

"Wir arbeiten mit äusserst komplexen Designs für Kunden in der Formel 1. Mit E³.series können wir den hohen Ansprüchen und künftigen Herausforderungen in dieser Branche gerecht werden. Ausserdem sparen wir mit E³.series Zeit bei der Entwicklung der qualitativ hochwertigen Systeme und können zudem die ECAD/MCAD-Integration nutzen, die wir brauchen, um unser Unternehmen auch im Automobilmarkt, im Markt für Offroad-Fahrzeuge und im Bahnwesen zu etablieren."

John Truman, Geschäftsführer von Racetech

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Laut Truman waren positive Erfahrungswerte anderer Unternehmen ausschlaggebend für die Entscheidung zu Gunsten von E³.series. Ausserdem wollte Racetech die neue Lösung schnellstmöglich einsetzen. Eine kurze Einarbeitungszeit war daher ein wichtiges Kriterium. Auch hier war das Feedback von E³.series-Anwendern der entscheidende Faktor.

Racetech Harnessing Ltd bietet elektrische Lösungen für den Motorsport an, z.B. einzelne Komponenten wie Sensoren und Instrumente, entwickelt, fertigt und installiert aber auch vollständige Motor- und Fahrwerk-Kabelbaumsysteme. Des Weiteren ist das Unternehmen Speziallieferant für LED-Scheinwerfersysteme für Langstreckenrennwagen.

Racetech Harnessing Ltd wickelte den Kauf und den Support von E³.series mit High Peak Systems ab, einem führenden Reseller und Supportpartner für MCAD- und ECAD-Softwarelösungen im Vereinigten Königreich.

E3.series 2014A Patch (1523) jetzt zum Download verfügbar!

Ab sofort steht unseren Kunden der neue Patch 1523 für E3.series 2014A zum Download bereit.

E3.series 2014A Patch (1523) Download

E³.series 2015 ist verfügbar!

Die Lösung für Elektrotechnik- und Fluidentwicklung weist neben einer Vielzahl von Detailverbesserungen zur Steigerung der Anwenderproduktivität zusätzlich eine Reihe von gezielten Erweiterungen für die Kabelbaumentwicklung und Schaltschrankkonstruktion auf.

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Optionen und Varianten einfacher verwalten

Optionen- und Varianten gewinnen in der produzierenden Industrie zunehmend an Bedeutung. Um den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden, wurde E³.series durch eine Reihe von Verwaltungsoptionen für Stromlaufplanvarianten erweitert. Optionen können jetzt in auf- und absteigender Reihenfolge sortiert werden. Die Strukturierung des Varianten- und Optionen-Strukturbaums in Ordnern erlaubt das Zuweisen, Verschieben, Suchen und Strukturieren von Optionen je nach Einsatzzweck.

Zusätzliche Steigerung der Anwenderproduktivität:

  • Automatisierte Generierung von Signalnamen auf Grundlage von Arbeitsblattposition und Pin-Attributen.
  • Intuitive Definition und Änderung von Drahtbelegungen durch Selektion von Ausgangs- und Ziel-Pins per Mausklick.
  • Neue Verbindungstabellen für effizientes Bearbeiten von Kabelverbindungen. Die Darstellung in Tabellenform hilft bei der Identifikation von nicht oder nur teilweise verkabelten Leitungen. Es besteht auch die Möglichkeit, Fertigungsinformationen zuzuweisen.


Automobil- und Fahrzeugbau: Vereinfachter Informationsaustausch mit Zulieferern

Die erweiterte Integration zwischen E³.series und dem Zusatzmodul E³.HarnessAnalyzer, einem Werkzeug für die Darstellung und Analyse von Kabelsatzzeichnungen im Standard HCV (Harness Container for Vehicles) Containerformat, kommt Anwendern der Automobil- und Fahrzeugindustrie zu Gute. Die grafische Ansicht und das in verschiedenen Tabellen dokumentierte physikalische Datenmodell sind jetzt miteinander verknüpft. Dies erlaubt die Analyse des gesamten Kabelbaums nach Kriterien wie Bündeldurchmesser, Kabelverlauf, verwendete Komponenten, Optionen, Gewicht und Kosten.

Weitere Verbesserungen betreffen die Erstellung von Verkabelungsplänen und Kabelbaumlayouts in den Modulen E³.cable und E³.formboard. Die in einer Nagelbrettzeichnung dargestellten Symbole von Anschlagteilen werden beim Austausch des Bauteils oder beim Aktualisieren im Projekt automatisch aktualisiert.

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Schaltschrankkonstruktion: Ein- und Ausblenden von Objekten in 3D

Das Modul E³.panel ermöglicht bei der Schaltschrankkonstruktion in 3D das transparent oder unsichtbar Schalten von Objekten. Somit wird das Arbeiten mit grossen 3D-Baugruppen erheblich vereinfacht. Dadurch können zum Beispiel Schaltschrankwände oder Objekte ausgeblendet werden, die den Zugang für bestimmte Operationen erschweren.

Aus 3D-Schaltschrankmodellen können 2D-Fertigungszeichnungen für alle Ansichten abgeleitet werden (z.B. oben, unten, rechts, links, vorne, hinten). Die 2D-Ableitung erfolgt dabei als intelligente Ansicht, d.h. alle Änderungen, die in der 2D-Ansicht gemacht werden, werden automatisch im 3D-Modell aktualisiert

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Umfangreiche Ausgaben für automatisierte Konfektionierung und Fertigung

Die in Schaltschrankkonstruktionen und Kabelsatzlayouts enthaltenen Informationen für eine automatisierte Fertigung und Konfektionierung wurden in E³.series 2015 nochmals für die Fertigung erweitert. Die Schnittstellen für Kabel-Konfektionierungsmaschinen (z.B. Komax) und Bohr- und Fräsmaschinen erhielten durch zusätzliche Ausgaben für die automatische Bündelung, Beschriftung und Kabelend-Bearbeitung einen erweiterten Umfang.

Piaggio setzt bei der Kabelbaumentwicklung auf E³.series


Die italienische Piaggio-Gruppe, einer der führenden europäischen Hersteller von motorisierten Zweirädern, setzt künftig die Lösung E3.series für die Kabelbaumentwicklung ein. Der Einsatz von E3.series soll dazu beitragen, dem zunehmenden Funktionsumfang und der Komplexität der Kabelbäume in modernen Fahrzeugen gerecht zu werden und die Effizienz und Qualität der Elektronik-Entwicklung zu verbessern.

Zur Piaggio-Gruppe zählen verschiedene namhafte Roller- und Motorradmarken wie Piaggio, Vespa, Aprilia und Moto Guzzi. Das Unternehmen stand veränderten Anforderungen im elektrotechnischen Produkt-Entstehungsprozess gegenüber. Durch die globale Erweiterung stieg die Zahl der Produktspezifikationen für verschiedene Märkte, sodass der Entwicklungsprozess optimiert und die Entwicklungszyklen verkürzt werden mussten, um dem erhöhten Aufwand gerecht werden zu können.

Piaggio
"Wir haben nach einer Lösung gesucht, die das durchgehende Design von der Schaltplanerfassung bis hin zur physischen Entwicklung unterstützt. E3.series fiel besonders durch die integrierten, intelligenten Funktionen für die Elektrokonstruktion positiv auf. So können wir unnötige Nacharbeit vermeiden und digitale Prototypen in unseren Entwicklungsprozess integrieren. Das wiederum hilft uns bei der Einhaltung kurzer Markteinführungszeiten und erhöhter Qualitätsanforderungen. Die Piaggio-Gruppe nutzte bisher ein CAD-Werkzeug, das nicht auf das 2D-Design von Kabelbäumen spezialisiert war. Die neuen Ziele in puncto Kosteneffizienz, internationale Vereinheitlichung von Teilen und Zeitaufwand konnten so nicht mehr eingehalten werden. Wir haben verschiedene CAD-Lösungen getestet und uns schließlich für E3.series entschieden." Luigi Baracchino, Electrical Engineering Manager bei Piaggio



Laut Baracchino erfüllte E3.series auch die Anforderungen an den Datenaustausch mit den im Unternehmen eingesetzten 3D-CAD-Tools. Ein virtuelles Digital-Mock-Up des Fahrzeugs kann so bereits im Vorfeld erstellt werden. Das verkürzt die Entwicklungsdauer, senkt die Kosten und verbessert die Produktqualität und -zuverlässigkeit in einem Umfang, der zuvor nicht möglich gewesen wäre.

Derzeit wird E3.series im Entwicklungszentrum in Pontedera (Italien) eingesetzt. Eine Ausdehnung des Einsatzes auf andere Standorte ist geplant.

Die Piaggio-Gruppe spielt eine zentrale Rolle in der Geschichte der Fahrzeugentwicklung. Die Roller des Unternehmens sind weltweit ein Symbol für einen urbane Lebensstil und stehen zudem für innovative technische Lösungen. Der Piaggio MP3 war der erste moderne Dreirad-Roller und der 2010 eingeführte MP3 Hybrid war der weltweit erste Roller mit Hybrid-Antrieb und Akkublock.

An dieser Stelle gilt zu erwähnen, dass unter anderem Automobilhersteller wie BMW, Mini, MASERATI, LANCIA, ALFA ROMEO, FIAT etc. auch E3.series einsezten!

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